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„Die Fliegen“ von
Jean- Paul Sartre war die erste Produktion der Kompanie in den Jahren
1998/99 und wurde im damaligen Studentenhaus Wagner (Jena) aufgeführt.
Shelagh Stevensons „Gedächtnis
des Wassers“ wurde zwar 1999/2000 komplett geprobt, musste aber
leider kurz vor der Aufführung wegen gruppeninterner Streitigkeiten
abgesagt werden.
Darauf folgte eine Zeit der Umstrukturierung,
und das Ensemble erprobte innerhalb von sechs Wochen „Goldmäulchen“
von Günter Grass, was im Sommer 2000 sehr erfolgreich in der Klimabar
(bekannt als „Jo“) aufgeführt wurde. Danach hatte die
Kompanie zu einer Arbeitsweise gefunden, die bis heute anhält.
Daraus
gingen 2001/02 die Produktionen „Das Sofa“ von Martin Walser
und 2002 „Die Zofen“ von Jean Genet hervor, welche beide in
der Tanzschule Näder (Kulturhaus „Bären“, Alt-Lobeda)
aufgeführt wurden. Vom Publikum wurde in mehreren Aufführungen
(Tanzschule Näder, Philosophenweg-Mensa, Kassablanca) die Inszenierung
von „Gefährliche Liebschaften“ (2002/03) begeistert gefeiert.
Im April 2004 konnte man
unserer Jubiläumsveranstaltung „5 Jahre theater oder!? –
Rache und Reue“ beiwohnen, in der wir durch „Publikumsbeschimpfung“
von Peter Handke mit unserer Vergangenheit abrechneten und mit der Neuinszenierung
von „Die Fliegen“ von J.-P. Sartre noch einmal einen Bogen
zu unseren Anfängen spannten.
Zuletzt wurde in einer
Wiederaufnahme- bzw. Neuproduktion das Kammerstück "Die Zofen"
im Mai 2005 aufgeführt. Das Stück soll als Teil des beständigen
Repertoires vor allem in anderen Städten noch mehrmals aufgeführt
werden. Vom Regisseur und Gruppenleiter wurde eigens für diese Produktion
eine Bühnenmusik komponiert, die mit der Premiere am 28.05.2005 von
einem Streichquartett mit großem Erfolg uraufgeführt wurde.
Dazwischen
gab es immer mal wieder kleinere, individuelle Produktionen, die bei uns
für bestimmte Veranstaltungen in Auftrag gegeben wurden. Diese Programme
waren zwischen 15 und 90 Minuten lang und bestanden zumeist aus einer
Mischung der drei Theatersparten Schauspiel, Musik und Tanz.
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